Please install Flash® and turn on Javascript.
Im Existenzgründerzentrum Ingolstadt (EGZ) fand diese Woche eine Veranstaltung unter dem Namen „Business Forum Marketing“ statt. Organisiert vom Beraterpool Ingolstadt trafen sich über 100 interessierte Besucher, sowohl Gründer als auch langjährige und erfahrene Unternehmer, zum gemeinsamen Austausch. Hauptbestandteil des Abendprogramms waren drei Vorträge, von denen auch ich einen halten durfte.
Den Beginn machte Norbert Forster (Geschäftsführer der EGZ GmbH) mit seinem Referat zum Thema "Butterberge sind die Folge von Milchmädchenrechnungen, Tipps für erfolgreiches Marketing“. Dabei ging Herr Forster hauptsächlich auf die Grundsätze des Marketings ein.
Anschließend war Emil Hofmann (Schulungs- und Kommunikationsbranche) an der Reihe. Herr Hofmann sprach über klassische Werbewege und die ungeschriebenen Gesetze im Umgang mit Kunden, Lieferanten und Co.
Zu guter Letzt habe ich einen Vortrag zum Thema „Werbung 2.0 – erfolgreiches Onlinemarketing mit Xing, Facebook, Twitter & Co. gehalten. Darin habe ich an Hand von Beispielen gezeigt, wie soziale Medien die Kommunikationskultur und die Beziehung zwischen Unternehmen und Kunden nachhaltig ändern werden.
Beim anschließenden Abendessen hatte ich die Gelegenheit mit vielen ins direkte Gespräch zu kommen. Erfreulicherweise ist mein Vortrag gut angekommen und unser demnächst stattfindender Workshop unter dem Namen „Social Media in Action“ war sehr gefragt. Überrascht hat mich eigentlich nur eines: die Mehrheit meiner Gesprächspartner beschäftigten v.a. zwei Themen: die Sicherheit der Daten, zugegebenermaßen ein hochaktuelles und brisantes Feld, und die Frage nach der zusätzlichen Zeit, die man für soziale Medien aufbringen muss. Das zeigt deutlich, dass das Thema Social Media noch lange nicht in den Unternehmen angekommen, da es nicht als Teil des eigentlich Marketings gesehen wird sondern als zusätzlicher Zeitaufwand, wenn nicht gar Belastung. Das passt zu einem Artikel über eine Umfrage in 21 von 30 Dax-Unternehmen, welchen ich vorgestern gelesen habe. Laut den veröffentlichten Zahlen seien zwar 67% der Unternehmen auf mindestens einer Social-Media-Plattform aktiv, jedoch würden 33% das Thema derzeit komplett ingorieren – auch aus Zeitgründen oder eher, weil der strategische Weitblick fehlt?
Ein Trostpflaster zum Schluss: 2/3 der Unternehmen sehen Social Media in Zukunft als festen Bestandteil der Marketingstrategie.
Letztendlich ein sehr interessanter und gelungener Abend. Vielen Dank an das Management des EGZ für die erfolgreiche Veranstaltung. Für Interessierte gibt es hier noch ein paar Bilder.
| Datum: | 06.11.2009 |
| Autor: | Daniel Steffen |
|
Frage stellen |
|
Retweet |
Weiterempfehlen |